Landshuter Ruderverein von 1952 e.V.

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Sechs Siege auf olympischem Wasser: Landshuter Masters glänzen bei den Euro Masters 2026

Sechs Siege auf olympischem Wasser: Landshuter Masters glänzen bei den Euro Masters 2026

Vier Athleten, 16 Rennstarts, zehn Podestplätze und als Krönung die Masters Single Trophy: Der Landshuter Ruderverein präsentierte sich bei der Euro Masters Regatta 2026 in beeindruckender Form.

Vom 23. bis 26. Juli kehrte die traditionsreiche Euro Masters Regatta nach ihrem Gastspiel in Bled auf ihre angestammte Heimatstrecke zurück.

Auf der Olympia-Regattaanlage in München-Oberschleißheim trafen Masters-Ruderinnen und -Ruderer aus zahlreichen Nationen über die 1.000-Meter-Distanz aufeinander. Mit dabei für den Landshuter Ruderverein: Olaf Klein, Ludwig Fischbach, Prof. Martin Soika und Florian Aichinger.

Olaf Klein: fünf Siege und die Trophy

Olaf Klein drückte dem Landshuter Auftritt seinen Stempel auf. Bereits am Donnerstag gewann er sein erstes Einer-Finale in 3:48,86 Minuten. Am Freitag folgten zwei weitere Erfolge im Einer: In der Altersklasse F setzte er sich mit deutlichem Vorsprung in 3:51,59 Minuten durch, anschließend gewann er auch ein Rennen der jüngeren Altersklasse E in 3:51,64 Minuten.

Doch Olaf war nicht nur im Einer erfolgreich. Im Masters-Achter F belegte er mit einer Renngemeinschaft den zweiten Platz in 3:20,59 Minuten. Einen Tag später folgte im Achter der Altersklasse E der nächste Sieg: Die Mannschaft mit Landshuter Beteiligung gewann in starken 3:09,59 Minuten.

Der Höhepunkt wartete am Sonntag. Im A-Finale der Masters Single Trophy „Jutta Deuschl“ zeigte Olaf nochmals seine ganze Klasse. In 3:43,75 Minuten gewann er das Finale der Altersklasse F mit 4,32 Sekunden Vorsprung. Fünf Siege und ein zweiter Platz bei sechs Starts – eine makellose Podestbilanz.

Florian Aichinger siegt im Doppelzweier

Auch Florian Aichinger durfte auf der Olympiastrecke ganz oben aufs Podest. Gemeinsam mit Nicolas Kretschmann vom Münchener RC gewann er am Donnerstag den Masters-Doppelzweier D in 3:33,00 Minuten. Das Duo setzte sich mit 3,66 Sekunden Vorsprung gegen die polnische Mannschaft vom AZS UW durch.

Zuvor hatte Florian im Doppelvierer E den vierten Platz erreicht. Am Samstag folgte mit einer Renngemeinschaft des LRV, MRSV Bayern und Münchener RC ein starker dritter Platz im Doppelvierer D in 3:17,65 Minuten. Im Achter E kam ein weiterer vierter Rang hinzu.

Ludwig Fischbach fehlen nur 77 Hundertstel

Ludwig Fischbach absolvierte ein umfangreiches Programm mit zwei Achterrennen sowie Starts im Doppelzweier und im Zweier ohne Steuermann.

Das sportliche Highlight gelang ihm gemeinsam mit Johannes Tibitanzl vom ARC Würzburg im Doppelzweier C. Nach einer schnellen ersten Streckenhälfte lag das Duo in Führung. Erst auf den letzten Metern mussten sich beide dem serbischen Boot vom VK Begej geschlagen geben – nach 1.000 Metern fehlten lediglich 77 Hundertstelsekunden zum Sieg. Mit 3:29,39 Minuten stand ein hervorragender zweiter Platz zu Buche.

Im Zweier ohne Steuermann erreichten Fischbach und Tibitanzl den vierten Rang. Dazu kamen Platz fünf im Achter C und Platz vier im Achter B.

Bronze für Prof. Martin Soika

Prof. Martin Soika ging zweimal im Doppelzweier an den Start. Am Donnerstag belegte er gemeinsam mit Wilfried Feirer vom Straubinger Ruderclub im Doppelzweier F den fünften Platz.

Am Samstag lief es noch besser: Zusammen mit Ralf Goldbrunner, ebenfalls vom Straubinger RC, erkämpfte sich Soika im Doppelzweier E den dritten Rang. Mit 3:35,57 Minuten sicherte sich die niederbayerische Renngemeinschaft verdient den dritten Platz auf dem Podest.

Eine starke Landshuter Bilanz

Die Zahlen sprechen für sich: 16 Starts, sechs Siege, zwei zweite und zwei dritte Plätze. Besonders erfreulich war dabei nicht nur die Leistung im Einer, sondern auch das erfolgreiche Zusammenspiel in den zahlreichen Renngemeinschaften.

Die offiziellen Ergebnislisten zeigen: Der Landshuter Ruderverein konnte auf internationaler Bühne sowohl in den Kleinbooten als auch in den Mannschaftsbooten überzeugen.

Vier Tage auf olympischem Wasser, enge Entscheidungen, schnelle Zeiten und eine Trophy für Landshut – die Euro Masters Regatta 2026 wird unseren Masters noch lange in bester Erinnerung bleiben.


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Alle LRV-Ergebnisse im Überblick

  • Olaf Klein: 1. Platz MM 1x D – 3:48,86; 1. Platz MM 1x F – 3:51,59; 1. Platz MM 1x E – 3:51,64; 2. Platz MM 8+ F – 3:20,59; 1. Platz MM 8+ E – 3:09,59; 1. Platz Masters Single Trophy F – 3:43,75.
  • Florian Aichinger: 4. Platz MM 4x E – 3:28,64; 1. Platz MM 2x D – 3:33,00; 3. Platz MM 4x D – 3:17,65; 4. Platz MM 8+ E – 3:20,76.
  • Ludwig Fischbach: 5. Platz MM 8+ C – 3:22,88; 4. Platz MM 8+ B – 3:22,68; 2. Platz MM 2x C – 3:29,39; 4. Platz MM 2− C – 3:44,67.
  • Prof. Martin Soika: 5. Platz MM 2x F – 3:50,33; 3. Platz MM 2x E – 3:35,57.

 

Die Kunst des Ruderns...

...ist wie jede andere Kunst. Nur durch ständiges Üben lässt sie sich so vervollkommnen, dass jede Bewegung elegant wirkt und ohne Nachdenken korrekt ausgeführt wird.

Georg Pocock

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